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Ostsee 1 AIDAmar 2018 St. Petersburg (Russland) [3.7.18]

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Ostsee 1 AIDAmar 2018 St. Petersburg (Russland) [3.7.18]

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Hier noch einiges zum Lesen:

Im Nordwesten Russlands befindet sich St. Petersburg, sie ist die zweitgrößte Stadt des Landes nach Moskau. Die lebendige Metropole zählt heute mehr als 5 Millionen Einwohner. Aufgrund des im Barock-Klassizismus gestalteten Zentrums wird die Stadt häufig auch als das „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Die historische Innenstadt gehört mit ihren 2300 Schlössern und Palästen zum UNESCO Weltkulturerbe. Eines der größten Kunstmuseen der Welt ist die Eremitage. Über 60.000 Ausstellungsstücke sind in dem beeindruckenden Gebäude zu finden. Die prachtvollen Paläste, der moderne Lifestyle sowie die Lage der Stadt machen St. Petersburg zu einem beliebten Ziel für Tagesausflüge.

Winterpalast und Eremitage
Die Eremitage gehört weltweit zu den größten und bedeutendsten Kunstmuseen, in dem in mehr als 350 Sälen über 60.000 Exponate von u.a. Rembrand, Rubens, Picasso, Gauguin und Da Vinci ausgestellt sind. Das Museum verteilt sich auf vier nebeneinanderstehende Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert: Winterpalast, Kleine Eremitage, Alte Eremitage und Eremitage-Theater. Ursprünglich wurde die Eremitage von der russischen Kaiserin Katharina der Großen begründet, die 1764 erstmals Gemälde für den Winterpalast erwarb. Nach der Oktoberrevolution wurde aus dem Kaiserlichen Museum das Staatliche Museum, welches von nun an als Ausstellungsraum für die Öffentlichkeit genutzt wurde. Das Museum ist Montag bis Samstag von 10:30 bis 18 Uhr geöffnet, sonntags bis 17 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene beträgt ca. 10 Euro, Kinder und Studenten haben freien Eintritt in das Museum. Aufgrund der prunkvollen Räumlichkeiten und Angebote empfiehlt sich ein Besuch nicht nur für Kunstliebhaber!

Schloss Peterhof
Ca. 30 Kilometer westlich von St. Petersburg liegt das „russische Versailles“: die von Peter I. in Auftrag gegebene und von seinen Nachfolgern ausgebaute Palastanlage. Sie gehört zu den schönsten barocken Ensembles der Welt und zählt seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Neben prächtigen Paradezimmern begeistert bei der ehemaligen Sommerresidenz des Zaren Peter I. vor allem der Schlosspark mit seinen zahlreichen Lustschlössern, Brunnen und Wasserspielen und dem Blick auf den Finnischen Meerbusen jährlich fast 5 Millionen Besucher. Der Park ist täglich von 9-20 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt ca. 15 Euro, der Besuch des Palastes ca. 20 Euro. Die Fontänen sind nur während der Sommermonate in Aktion.

Newski-Prospekt
Der Newski-Prospekt ist eine der prunkvollsten Straßen Russlands, die 4,5 Kilometer lang und von Palästen und Geschäften gesäumt ist. Sie wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet und ist der ideale Ausgangspunkt für die Besichtigung der Stadt.

Katharinenpalast
Ca. 25 Kilometer südlich von St. Petersburg liegt in Puschkin das Prunkschloss von Katharina der Großen, der Ehefrau von Peter dem Großen. Die Anfänge des großartigen Komplexes von prächtigen Bauwerken und kunstvoll angelegten Parkanlagen gehen bis 1717 zurück. Heutzutage erstreckt sich die blau-weiße Parkfassade über mehr als 300 Meter und im Interieur des Katharinenpalastes treffen verschiedene Epochen und Kunstrichtungen aufeinander: Die prachtvolle barocke Helle Galerie und der 800 m² große Saal des Katharinenpalastes beeindrucken ihre Besucher. Das Highlight des Schlosses ist die mit 500.000 Bernsteinstückchen bis ins Detail nachempfundene Rekonstruktion des berühmten Bernsteinzimmers. Im Anschluss an den Besuch des Palastes empfiehlt sich ein Rundgang im über 100 Hektar großen Park, der mit zahlreichen kleinen Teichen, Pavillons und wunderschönen Bepflanzungen zum Verweilen einlädt. Der Eintritt für den Palast inkl. Bernsteinzimmer kostet ca. 15 Euro, die Besichtigung des Parks kostet ca. 5 Euro extra.

Auferstehungskirche
Die auch als „(Blut-)Erlöser-“ oder „Blutkirche“ bekannte Kirche wurde zwischen 1883 und 1912 nach dem Vorbild der Basilius-Kathedrale in Moskau errichtet. Sie befindet sich an der Stelle, an der Zar Alexander II. im Frühjahr 1881 einem Attentat erlag und wurde ihm zu Ehren errichtet. Die Gestaltung des Interieurs ist an altrussische Vorbilder angelegt: Der Ikonenstil und wunderschöne Mosaike schmücken die Kirche von Innen. Nachdem die Kirche über mehrere Jahrzehnte für die Öffentlichkeit geschlossen war, wurde sie über 25 Jahre lang renoviert und ist seit 1997 wieder für Einheimische und Touristen zugänglich. Außer mittwochs ist die Kirche täglich von etwa 11-18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt ca. 8 Euro.

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