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Ostsee 1 AIDAmar 2018 Tallinn (Estland) [2.7.18]

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Update 19.3.18:
https://www.silvertravellers.de/tallinn-auf-eigene-faust/

Ostsee 1 AIDAmar 2018 Tallinn (Estland) [2.7.18]

Da die Hop-On-Hop-Off Busse sowieso nur außen um die Stadt herum fahren, braucht man die nicht wirklich…außer man will auch außerhalb etwas sehen.  [Anmerkung Manfred das wäre mein Vorschlag das können wir aber gerne noch besprechen]

Tallin hat auf seiner Internetseite auch einen prima Stadtplan zur Vorbereitung…

tourism.tallinn.ee/static/files/012/ger_kaart_2013.pdf

Tallinn hat sich zwischenzeitlich auch auf die vielen Kreuzfahrttouristen super eingestellt. Vom Liegeplatz der Kreuzfahrtschiffe ist die Altstadt von Tallinn sehr gut zu Fuß zu erreichen. Auf einen geführten AIDA Ausflug kann man daher hier locker verzichten. Bevor Ihr das Hafengelände verlaßt, macht noch einen kleinen Abstecher bei der Touristeninformation. Dort gibt es kostenlos einen Stadtplan für die Altstadt von Tallinn. Ebenso ist dort der Liegeplatz der Schiffe sowie der Eingang zur Altstadt eingezeichnet.

An der Dicken Margarethe, das ist der Kanonenturm an der Stadtmauer, beginnt die Altstadt von Tallinn. Bis hier hin läuft man ganz gemütlich max. 15 bis 20 Minuten. Sobald man dann durch das Stadttor die Altstadt betritt, befindet man sich in der Zeit der Ritter und Burgfräuleins.

Entlang der Straße „Pikk“ geht es vorbei an den typischen Gildehäusern und dem Schwarzhäupterhaus bis hinauf über die Straße „Pikkjalg“ zum Domberg.

Oben auf dem Domberg sollte man auf jeden Fall die Alexander Newski Kathedrale besuchen. Wenn die Kathedrale offen ist, dann schaut Euch die Kathedrale auch von innen an. Sehenswert ist auch die Kirche der Heiligen Maria. Ein Muss ist auch der Aussichtspunkt mit Blick auf die Altstadt von Tallinn. Nett anzusehen ist der Garten mit dem Wachturm des „Alten Hermann“. Einfach mal reinlaufen und gucken. Auf dem Domberg gibt es u. a. schöne Lokale, die zu einem Bier oder kühlen Getränk einlagen.

Nach dem Besuch des Domberg’s sollte man sich wieder auf den Rückweg in die Altstadt von Tallinn machen. Nehmt hier nicht den Weg den Ihr hochgelaufen sein. Es gibt einen Weg direkt an der Stadtmauer entlang, dieser befindet sich schräg hinter der Rückseite der Alexander Newski Kathedrale.

Vom Domberg aus läuft man ganz gemütlich wieder in Richtung Altstadt, dabei passiert man u. a. die St. Nicholas Kirche. Der zentrale Punkt Tallinn’s ist der Markplatz mit dem Rathaus. Hier gibt es eine Vielzahl von Cafe’s und Lokalen die zu einer Pause einladen.

Wer es richtig mittelalterlich will, dem empfehle ich einen Besuch im „Olde Hansa“. Hier gibt es das Bier (Honigbier, Kräuterbier, Zimtbier) noch aus Tonkrügen. Die angeboten Speisen sind sehr schmackhaft und wenn man nicht Messer und Gabel zum essen bekäme, würde man glaube man befindet sich in der Zeit zurückversetzt. Speisekarten gibt es hier sogar in deutscher Sprache.

Für jemanden der Hoch hinaus will, sprich einen Blick über die Dächer Tallinn’s werfen möchte, der sollte auf das Dach / Turm der Dicken Margarethe gehen. Alternativ kann man auch den Kirchenturm der Oleviste Kirche besteigen. Eintrittspreise hierzu weiß ich aber leider nicht.

Irgendwann am Nachmittag sollte man sich dann auf den Rückweg zum Schiff machen. Hier empfehle ich, die Straße „Viru“ zu nehmen. Folgt dieser bis zum Stadttor. Verlaßt die Stadt jedoch nicht, sondern lauft nach links in die Straße „Müürivahe“ an der Stadtmauer entlang bis zum nächstmöglichen Stadtausgang. Dann noch 15 Minuten und Ihr seit wieder zurück am Hafen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Die komplette Altstadt von Tallinn besteht aus Kopfsteinplaster. Sucht Euch daher Schuhe aus, die absolut bequem sind. Von Flip Flop würde ich auf jeden Fall abraten.

Hier noch ein paar allgemeine Infos:

Tallinn ist die Hauptstadt von Estland und befindet sich im Norden des Landes direkt an der Ostsee. Der Fernsehturm ist eine wichtige Sehenswürdigkeit und zudem höchstes Gebäude Estlands. Bei gutem Wetter kann man einen Ausblick bis zur finnischen Küste genießen. Die einzigartige Alexander Newski Kathedrale sowie der Dom zählen ebenfalls zu sehenswerten Gebäuden der Stadt.

Alexander-Newski-Kathedrale
Auf dem Domberg erbauten die Russen zwischen 1894 und 1900 eine prachtvolle orthodoxe Kathedrale mit Zwiebeltürmen, die nach dem russischen Nationalhelden und Heiligen Alexander Newski benannt wurde. Sie wurde bewusst gegenüber des Palastes erbaut, an dessen Stelle sich vorher eine Statue Martin Luthers befand. Während die Kathedrale heute ein wunderschönes Fotomotiv ist, sahen die Esten sie als Inbegriff für die Russifizierung ihres Landes. Heutzutage wird sie aber als architektonisches Meisterwerk anerkannt, der Besuch der üppig ausgestatteten Kirche ist mit ihrem Interieur, vielen Mosaiken und Ikonen, absolut zu empfehlen! Von Mai bis September ist sie durchgehend von 8 -19 Uhr zu besichtigen, samstags bis 20 Uhr

Rathausplatz „Raekoja Plats“
Der von detailreichen Kaufmannshäusern umgebene Platz, auf dem das imposante Rathaus mit seinem 64 Meter hohen Turm steht, wurde einst im Mittelalter errichtet und ist mit seinen kleinen Cafés ein absoluter Touristenmagnet. Einst diente der Rathausplatz als Markt- und Versammlungsort, heute ist er immer noch das soziale Zentrum der sog. „Unterstadt“ – auch für Einheimische, die hier jedes Jahr Mittelalter- und Weihnachtsmarkt feiern oder Open-Air-Konzerte besuchen. Ein beliebtes Fotomotiv ist der runde Stein in der Mitte des Rathausplatzes, auf dem sich eine Kompassrose befindet. Von dort aus hat man den Blick auf alle Turmspitzen der fünf Hauptkirchen. Gegenüber des Rathauses befindet sich immer noch eine der ältesten Apotheken Europas, die noch heute ihr historisches Flair bewahrt.

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